Illusionsmalerei Nicole Förster

Wo enden Ihre (T)Räume?

Information

IllusionsmalereiIllusionsmalerei wird auch Trompe-l’œil-Malerei genannt. Das Wort kommt aus dem Französischen und bedeutet ins Deutsche Übersetzt “Täuschung des Auges”.

In dem man gemalte Architektur wie Säulen oder Balustraden in ein Wandgemälde integriert, entsteht beim Betrachter die Illusion, dass der Raum weiter geht, obwohl er genau an dieser Wand endet.

Man täuscht zum Beispiel vor, man könnte auf einer riesengroßen Terrasse laufen, von der aus man einen herrlichen Blick auf einen Palmengarten genießen kann. Aber es muss nicht immer das Mittelmeer-Ambiente sein, denn auch Dünenlandschaften sind gerade bei Syltfans ein sehr beliebtes Motiv.

Der Künstlerin geht es bei ihren Auftragsarbeiten nicht darum, sich selbst zu verwirklichen, sondern den Wünschen ihrer Klientel zu entsprechen. Wenn ihr diese Vorstellungen und Wünsche bekannt gemacht wurden und die Künstlerin die zu bemalende Wand in Augenschein genommen hat, wird zunächst ein Entwurf angefertigt. Es handelt sich dabei nicht um eine schnelle Skizze.

Der Entwurf ist “DIE” Grundlage für das Gelingen einer professionellen Wandmalerei. Bis das ganze Konzept richtig steht, muss viel herumskizziert werden, Vorlagen für Motive gesammelt werden, Fotos geschossen werden, usw.. Der Entwurf soll dem Kunden möglichst genau zeigen, wie sein Bild am Ende an der Wand aussehen wird.

Dieser Entwurf – sobald er dem Kunden zugesagt hat – wird dann mit unterschiedlichen Übertragungstechniken an die Wand gebracht. In den meisten Fällen wird direkt auf der bereits vorhandenen und vorgestrichenen nackten Wand gemalt.

Wandmaler benutzen heutzutage spezielle Farben, die besonders für Feuchträume, aber natürlich auch für andere Wände sehr gut geeignet sind. Sie sind besonders widerstandsfähig, lichtecht, wasserfest und haltbar. Um das Bild zusätzlich zu schützen, wird es am Ende noch mit einem Firnis überzogen.